Bayern gegen Leukämie

Startschuss für die Kooperation „Bayern gegen Leukämie“

Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) und der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) rufen ab jetzt gemeinsam zur Hilfe gegen Leukämie auf.

Die Kooperation trägt den Namen „Bayern gegen Leukämie“ und begann im Bayerischen Innenministerium, wo Dr. Joachim Herrmann gemeinsam mit 70 Mitarbeitern seines Hauses bei der Blutspende mit gutem Beispiel voran ging: Sie alle ließen sich beim Blutspendetermin gleichzeitig als Stammzellspender registrieren.

 

Allein in Deutschland erkranken etwa 11.000 Kinder und Erwachsene jedes Jahr an Leukämie oder einer anderen bösartigen Erkrankung des blutbildenden Systems. Mithilfe einer Stammzellspende eines genetisch passenden Spenders können viele dieser Erkrankungen geheilt werden. Vor und nach der Spende sind die Patienten af eine große Menge an Blutkonserven angewiesen. Damit sind Blut- und Stammzellspende für die Heilung von Blutkrebspatienten gleichermaßen von Bedeutung – die ideale Voraussetzung für eine Kooperation.

Für etwa 80% der Erkrankten kann bereits ein geeigneter Stammzellenspender in der weltweiten Datenbank gefunden werden, doch immer noch jeder Fünfte bleibt ohne die lebensrettende Stammzellenspende. Die Stiftung AKB versucht deshalb ständig neue Spender zu gewinnen, um irgendwann für jeden Patienten den passenden „DNA-Zwilling“ zu finden und noch weitere Leben retten zu können. Neben großen Typisierungsaktionen, die die AKB für ihre Patienten organisiert, kann sich ab jetzt auch jeder bei der Blutspende gleichzeitig als Stammzellenspender typisieren lassen: Einfach vor der Spende einen Mitarbeiter darauf ansprechen!

Finden Sie jetzt einen Termin des Blutspendedienst Bayern und lassen Sie sich typisieren: www.bayern-gegen-leukaemie.de

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